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Im Herzen des Loire-Tals: Chinon, ein kleines Weingut, das ebenso bekannt ist wie die Großen. Es stammt aus dem XII. und XIII. Jahrhundert, also lange bevor es vom berühmten François Rabelais, der auf den Etiketten des Weinguts abgebildet ist so gefeiert wurde.

In der Nähe von Tours, zwischen Loire und Vienne liegend, erstreckt sich das Gebiet der seit dem Erlass vom 31. Juli 1937 kontrollierten, gesetzlich festgesetzten Herkunftsbezeichnung Chinon über neunzehn Gemeinden und 1 900 Hektar. Man baut hier anhand der Rebsorte Cabernet Franc hauptsächlich Rotwein aus, aber auch etwas Weißwein (weniger als 1% der Gesamtproduktion), anhand der Rebsorte Chenin (auch “Pineau de la Loire” genannt).

Die Weinstöcke wurden im wesentlichen auf zwei Bodenarten angepflanzt:
  • die Geröllschutt-Terassen, die leichte und blumige Weine, die sogenannten “Oster-” oder “Frühlingsweine” ergeben und
  • die tonhaltigen und kieselsäurehaltigen sowie die tonhaltigen und kalkhaltigen Weinberge, die gut lagerfähige und sehr lang lagerfähige Weine hervorbringen.

Je nach ihren ursprünglichen Terroirs kann man somit bestimmte Weine schon ganz jung trinken oder man muß, im Gegensatz dazu zahlreiche Jahre warten, bevor sie sich voll offenbaren.


Chinon - Clos de la Cure



Karte der gesetzlich festgesetzten Herkunftsbezeichnung (A.O.C.) Chinon