Das Weingut
Die Weinlesen
Die Weine
Aktuelles
Der Club
Besichtigen
Kaufen
E-mail
Glossar



Logo Charles Joguet



Das Weingut erstreckt sich heute über 36 Hektar (ha) Rebstöcke unter gesetzlich festgesetzter Herkunftsbezeichnung. Chinon: ausschließlich mit der Rebsorte Cabernet Franc bepflanzt und 3 ha mit gesetzlich festgesetzter Herkunftsbezeichnung. Touraine: mit weißem Chenin oder Pineau der Loire bepflanzt.

Anbaumethoden:

Die Vielfalt unserer Böden hat uns dazu geführt dieser eine ganze Palette alter oder moderner Bebauungstechniken anzupassen, um unter optimaler Berücksichtigung der Weinstöcke und der Umwelt die schönsten Trauben zu erhalten.

Je nach Profil der Jahreszeit und dank der gesammelten Erfahrungen bearbeiten wir den Boden, oder führen eine natürliche oder gesäte Verunkrautung durch. Wir haben schon lange die systematische Unkrautvernichtung aufgegeben und die Abfallzerstörung ist von unseren Behandlungen völlig ausgeschlossen, denn der Umweltschutz ist für das ganze Weingut-Team Gegenstand einer ganz besonderen Aufmerksamkeit.

Der Kampf gegen die Zerstörer der Weinstöcke hängt heutzutage eher von der Beobachtung derselben und somit von einer perfekten Kenntnis der Biologie dieser Plagen ab. Was man von jetzt an den "integrierten Kampf" nennt wird in unseren Weinbergen schon lange angewendet und wir benutzen heute nur die sogenannten grünen Produkte, die im Boden keine Rückstände hinterlassen.


Spalier im Weingut des
Clos de la Dioterie

Neu angepflanzte oder zu ersetzende Weinstöcke bestehen ausschließlich aus einer Auslese der robustesten, aus unseren Weinbergen stammenden Weinstöcke (Ableger alter Weinstöcke des Clos de la Dioterie und des Clos du Chêne Vert).

Die Begrenzung der Ergiebigkeit ist ebenfalls eine unserer hauptsächlichen Sorgen. Unerläßlich, um Trauben von schöner Konzentration – und guter sanitärer Qualität … – zu erhalten, verlangt sie die ganze Kompetenz und Erfahrung des Weinbergteams.

Diese Arbeiten sind in der Tat immer kompliziert, verlangen oft viel Zeit und sind manchmal sogar ziemlich langwierig!
Sie sind jedoch wesentlich und jedes Jahr führen wir neben einem kurzen Schnitt im Winter ein Ausschneiden an den Spitzen durch, entfernen die Zwischenkerne, bevor wir dann Entbeerungen und grüne Weinlesen durchführen.
Wir verbinden damit manuelle Entlaubungen, was die physiologische Reife der Traube fördert.

Die manuelle Weinlese ermöglicht es uns, eine letzte qualitative, absolut wesentliche Auslese zu sichern.


Beschreibung der Weinberge:


Plateau de Beaumont en Véron - Le Coin Mesnier
Das Gebiet von Beaumont-en-Véron

Die 1988 auf dem kieselsäurehaltigen Plateau zwischen Loire und Vienne bepflanzten zehn Hektar stellen die gleichmäßigste Parzelle des Weinguts dar.
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 45 Hektoliter/Hektar (hl/ha).


Sazilly - Bois de Jaunais
Das linke Ufer der Vienne

Auf diesem schmalen Streifen des ehemaligen Bettes der Vienne, also auf angeschwemmten Böden, wurden zwischen 1969 und heute, zwischen den Gemeinden von Anché und Sazilly, zwölf Hektar Weinstöcke gepflanzt.
Durchschnittliche Ergiebigkeit : 45 hl/ha.


Sazilly - Le Clos de la Cure
Le Clos de la Cure

1974 wurden auf diesem Kiesschuttboden mit tonhaltigem Untergrund, der den hohen Anschwemmungen der Vienne entspricht, zwei Hektar Weinstöcke gepflanzt.
Diese Parzelle befindet sich am linken Ufer, direkt vor der Kirche von Sazilly.
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 45 hl/ha.


Sazilly - Les Varennes du Grand Clos
Les Varennes du Grand Clos

Zu Füssen der Kiesschutt-Terasse, die teilweise durch die Erosion der kalkhaltigen Hügel zustande kam, liegt dieses ganz besondere, kiesel- und tonhaltige sowie kiesel- und kalkhaltige Terroir am linken Ufer der Vienne, in Sazilly.
Die Ergiebigkeit dieser, zwischen 1962 und 1976 bepflanzten viereinhalb Hektar, beträgt im Durchschnitt 40 hl/ha.


Chinon - Le Clos du Chêne Vert
Le Clos du Chêne Vert

Es handelt sich um einen der mythischen Chinon-Orte, der in der Stadt selbst, in Haute Olive, am rechten Ufer der Vienne liegt.
Der besonders steile Hang dieser Clos von nur zwei Hektar, seine süd-westliche Orientierung und sein tonhaltiger und silico-kalkhaltiger Boden erklären, warum er einer der ältesten Crus der ganzen Herkunftsbezeichnung ist.
Der Ort verdankt seinen Namen der monumentalen grünen Eiche « Chêne Vert », die ihn überragt und aus einem Ableger eines über achthundert Jahre alten Baumes besteht, der von Mönchen der Abtei von Bourgueil im XII. Jahrhundert gepflanzt wurde.
Durchschnittliche Ergiebigkeit : 30 hl/ha.


Sazilly - Le Clos de la Dioterie
Le Clos de la Dioterie

Genau neben dem Weinkeller liegend, dominiert er die Varennes du Grand Clos.
Dieser Clos von etwas über 2 Hektar versetzt zuerst aufgrund des Alters seiner Weinstöcke (70 bis 80 Jahre) in Erstaunen aber auch wegen seines Tonbodens mit starkem Kalkgehalt und seiner nord-östlichen Lage, die für eine perfekte Reife ideal ist.
Diese besonders alten Rebstöcke mit geringer Ergiebigkeit (30 hl/ha) werden mit ganz besonderer Sorgfalt gepflegt.

Les Varennes du Grand Clos Franc de Pied

Diese Parzelle von einem Hektar nicht gepropften Rebstöcken wurde 1982 in Zusammenarbeit mit dem INRA bepflanzt. Die Hälfte davon wurde 1992 und 1995 erneuert.
Auf dem selben Boden wie die Varennes du Grand Clos wachsend, werden die Varennes Franc de Pied in den Jahrgängen, die ihre Eigenheit am besten zum Ausdruck bringen, getrennt bereitet.
Dieses Experiment dürfte es uns ermöglichen, die Eigenheit des Cabernet Franc vor dem Verpfropfen erneut zu entdecken, allerdings mit dem Risiko einer Wiederkehr der Reblaus...
Wir begrenzen die Ergiebigkeit dieser Parzelle auf 30 hl/ha.


St-Germain-sur-Vienne - Le Clos de la Plante Martin
Le Clos de la Plante Martin (A.O.C. Touraine)

Dieser herrliche Hang am linken Ufer der Vienne, der sich am Rand der gesetzlich festgesetzten Herkunftsbezeichnung Chinon befindet, ist für den weißen Chenin ein ganz außergewöhnlicher Boden.
Deshalb haben wir der Wahl des Bodens und nicht der Herkunftsbezeichnung den Vorrang gegeben, da wir so die Identität und Komplexität dieser Rebsorte bestens enthüllen können.
Das Gebiet erstreckt sich heute über etwas mehr als drei Hektar (die zwischen 1994 und 1999 bepflanzt wurden).
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 20 bis 30 hl/ha, manchmal weniger.