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Das Weingut erstreckt sich heute über 36 Hektar (ha) Rebstöcke unter
gesetzlich festgesetzter Herkunftsbezeichnung. Chinon: ausschließlich mit
der Rebsorte Cabernet Franc bepflanzt und 3 ha mit gesetzlich festgesetzter Herkunftsbezeichnung.
Touraine: mit weißem Chenin oder Pineau der Loire bepflanzt.
Anbaumethoden:
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Die Vielfalt unserer Böden hat uns dazu geführt dieser eine
ganze Palette alter oder moderner Bebauungstechniken anzupassen, um
unter optimaler Berücksichtigung der Weinstöcke und der Umwelt
die schönsten Trauben zu erhalten.
Je nach Profil der Jahreszeit und dank der gesammelten Erfahrungen bearbeiten
wir den Boden, oder führen eine natürliche oder gesäte
Verunkrautung durch. Wir haben schon lange die systematische Unkrautvernichtung
aufgegeben und die Abfallzerstörung ist von unseren Behandlungen
völlig ausgeschlossen, denn der Umweltschutz ist für das ganze
Weingut-Team Gegenstand einer ganz besonderen Aufmerksamkeit.
Der Kampf gegen die Zerstörer der Weinstöcke hängt heutzutage
eher von der Beobachtung derselben und somit von einer perfekten Kenntnis
der Biologie dieser Plagen ab. Was man von jetzt an den "integrierten
Kampf" nennt wird in unseren Weinbergen schon lange angewendet
und wir benutzen heute nur die sogenannten grünen Produkte, die im
Boden keine Rückstände hinterlassen.
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Spalier im Weingut des
Clos de la Dioterie
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Neu angepflanzte oder zu ersetzende Weinstöcke bestehen ausschließlich
aus einer Auslese der robustesten, aus
unseren Weinbergen stammenden Weinstöcke (Ableger alter Weinstöcke
des Clos
de la Dioterie und des Clos
du Chêne Vert).
Die Begrenzung der Ergiebigkeit ist ebenfalls
eine unserer hauptsächlichen Sorgen. Unerläßlich, um Trauben
von schöner Konzentration und guter sanitärer Qualität
zu erhalten, verlangt sie die ganze Kompetenz und Erfahrung des
Weinbergteams.
Diese Arbeiten sind in der Tat immer kompliziert, verlangen oft viel Zeit und
sind manchmal sogar ziemlich langwierig!
Sie sind jedoch wesentlich und jedes Jahr führen wir neben einem kurzen
Schnitt im Winter ein Ausschneiden an den Spitzen durch, entfernen die Zwischenkerne,
bevor wir dann Entbeerungen und grüne Weinlesen durchführen.
Wir verbinden damit manuelle Entlaubungen, was die physiologische Reife der
Traube fördert.
Die manuelle Weinlese ermöglicht es
uns, eine letzte qualitative, absolut wesentliche Auslese zu sichern.
Beschreibung der
Weinberge:
 Plateau de Beaumont en Véron - Le Coin Mesnier |  | Das Gebiet von Beaumont-en-Véron
 Die 1988 auf dem kieselsäurehaltigen Plateau zwischen Loire und Vienne bepflanzten zehn Hektar stellen die gleichmäßigste Parzelle des Weinguts dar.
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 45 Hektoliter/Hektar (hl/ha).
|  |  |  |  Sazilly - Bois de Jaunais |  | Das linke Ufer der Vienne
 Auf diesem schmalen Streifen des ehemaligen Bettes der Vienne, also auf angeschwemmten Böden, wurden zwischen 1969 und heute, zwischen den Gemeinden von Anché und Sazilly, zwölf Hektar Weinstöcke gepflanzt.
Durchschnittliche Ergiebigkeit : 45 hl/ha.
|  |  |  |  Sazilly - Le Clos de la Cure |  | Le Clos de la Cure
 1974 wurden auf diesem Kiesschuttboden mit tonhaltigem Untergrund, der den hohen Anschwemmungen der Vienne entspricht, zwei Hektar Weinstöcke gepflanzt.
Diese Parzelle befindet sich am linken Ufer, direkt vor der Kirche von Sazilly.
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 45 hl/ha.
|  |  |  |  Sazilly - Les Varennes du Grand Clos |  | Les Varennes du Grand Clos
 Zu Füssen der Kiesschutt-Terasse, die teilweise durch die Erosion der kalkhaltigen Hügel zustande kam, liegt dieses ganz besondere, kiesel- und tonhaltige sowie kiesel- und kalkhaltige Terroir am linken Ufer der Vienne, in Sazilly.
Die Ergiebigkeit dieser, zwischen 1962 und 1976 bepflanzten viereinhalb Hektar, beträgt im Durchschnitt 40 hl/ha.
|  |  |  |  Chinon - Le Clos du Chêne Vert |  | Le Clos du Chêne Vert
 Es handelt sich um einen der mythischen Chinon-Orte, der in der Stadt selbst, in Haute Olive, am rechten Ufer der Vienne liegt.
Der besonders steile Hang dieser Clos von nur zwei Hektar, seine süd-westliche Orientierung und sein tonhaltiger und silico-kalkhaltiger Boden erklären, warum er einer der ältesten Crus der ganzen Herkunftsbezeichnung ist.
Der Ort verdankt seinen Namen der monumentalen grünen Eiche « Chêne Vert », die ihn überragt und aus einem Ableger eines über achthundert Jahre alten Baumes besteht, der von Mönchen der Abtei von Bourgueil im XII. Jahrhundert gepflanzt wurde.
Durchschnittliche Ergiebigkeit : 30 hl/ha.
|  |  |  |  Sazilly - Le Clos de la Dioterie |  | Le Clos de la Dioterie
 Genau neben dem Weinkeller liegend, dominiert er die Varennes du Grand Clos.
Dieser Clos von etwas über 2 Hektar versetzt zuerst aufgrund des Alters seiner Weinstöcke (70 bis 80 Jahre) in Erstaunen aber auch wegen seines Tonbodens mit starkem Kalkgehalt und seiner nord-östlichen Lage, die für eine perfekte Reife ideal ist.
Diese besonders alten Rebstöcke mit geringer Ergiebigkeit (30 hl/ha) werden mit ganz besonderer Sorgfalt gepflegt.
|  |  |  | |  | Les Varennes du Grand Clos Franc de Pied
 Diese Parzelle von einem Hektar nicht gepropften Rebstöcken wurde 1982 in Zusammenarbeit mit dem INRA bepflanzt. Die Hälfte davon wurde 1992 und 1995 erneuert.
Auf dem selben Boden wie die Varennes du Grand Clos wachsend, werden die Varennes Franc de Pied in den Jahrgängen, die ihre Eigenheit am besten zum Ausdruck bringen, getrennt bereitet.
Dieses Experiment dürfte es uns ermöglichen, die Eigenheit des Cabernet Franc vor dem Verpfropfen erneut zu entdecken, allerdings mit dem Risiko einer Wiederkehr der Reblaus...
Wir begrenzen die Ergiebigkeit dieser Parzelle auf 30 hl/ha.
|  |  |  |  St-Germain-sur-Vienne - Le Clos de la Plante Martin |  | Le Clos de la Plante Martin (A.O.C. Touraine)
 Dieser herrliche Hang am linken Ufer der Vienne, der sich am Rand der gesetzlich festgesetzten Herkunftsbezeichnung Chinon befindet, ist für den weißen Chenin ein ganz außergewöhnlicher Boden.
Deshalb haben wir der Wahl des Bodens und nicht der Herkunftsbezeichnung den Vorrang gegeben, da wir so die Identität und Komplexität dieser Rebsorte bestens enthüllen können.
Das Gebiet erstreckt sich heute über etwas mehr als drei Hektar (die zwischen 1994 und 1999 bepflanzt wurden).
Durchschnittliche Ergiebigkeit: 20 bis 30 hl/ha, manchmal weniger.
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