Nach Angabe der Verantwortlichen des Weinguts – die durch die Reihen der Rebstöcke auf und ab gehen, um die Neulinge zu unterstützen – sind zwei bis drei Tage erforderlich, um die Technik voll zu beherrschen. Alain Delaunay fügt hinzu, "dass der Reifegrad manchmal gar nicht so einfach zu erkennen ist, denn ein schönes Licht, sowie eine vorteilhafte Beleuchtung können täuschen." Aber bei allen, im Team zu je vier Personen arbeitenden Abschneidern befindet sich ein verantwortlicher Träger. Dieser "Traubenbütten-Träger" muss sich vergewissern, dass die Qualität der Trauben, die in den Kisten zu einem der kleinen Lieferwagen gebracht werden, von guter Qualität sind. Hier wird dann eine zweite Kontrolle durchgeführt.

Die Letzte findet in der Kellerei statt, wo man, wenn erforderlich, die Geschwindigkeit der "kleinen Fördereinrichtungen" - das Band, das die Traubenbüschel zur Traubenabbeermaschine bringt - verlangsamt. Nach einer Auslese am Rebstock und verschiedenen, aufeinanderfolgenden Kontrollen wird der Saft schließlich nur aus völlig homogenen Trauben gewonne.

[Fortsetzung der Reportage...]


Kiste

Auch wenn die Weinleser manchmal unter Druck stehen, kann dies den Trauben nicht passieren. Und dafür gibt es einen guten Grund: die übereinander stapelbaren Kisten sind nie ganz gefüllt. Die Traubenbüschel werden so wie sie sind, zur Kellerei gebracht. Auch die ausgetrockneten Trauben: um jegliche Spuren von Feuchtigkeit zu vermeiden, denn das Wasser würde den, auf natürliche Weise im Fruchtzucker enthaltenen Alkoholgehalt der Trauben vermindern. Die 20 kg wiegenden Kisten sind durchbrochen, was das Ablaufen des Wassers und die Belüftung der Trauben gestattet.